[DURSTIG DAS MAUL]
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Durstig das Maul des Matrosen
schlägt seine Zunge pendelt darin hin und her kriecht über Planken zum Bug zum Kiel schöne Stadt und lallt Blut der Frau die er schweigend fraß und zurück schon wieder zurück ohne Wasser würgts Maul aus sich raus das verstopfte mit Beinen und Haaren der Nackten die nie das gewesen wies Maul ihm versprach versagte die Zunge hässliches Pendel verstimmt die Glocke des Herzgebäudes. Niemals war sie dies Lachen ihr trocken Gesicht tauchte vor ihm auf und ab schwamm durch die Straßen zur Tür kein Haus wo er wohnt und starr ihr Auge auf ihn lebensblass und verschwand immer wieder verschwand ohne Lächeln hats Auge versagt das schloss sich vor Worten und Rufen des Seemanns der sich an sie schwang und schwieg ihr Gesicht seines nicht die Lippen blutleere Wächter versperrn die Einfahrt zum Herzgebäude. Hungrig die Hand ihres Schweigens griff seinen Schädel schmiegte sich an und ließ ab satt für das Dasein des Tags und nachts wars nicht kalt so warm sein Reden an sie träumend rot und zu viel schon wieder zu viel ohne Liebe zogs Herz ihr hervor das zu trockne mit Löchern und Gruben und Brunnen dass sie sich versenke ein Kuß nur vielleicht er träume sie lächle ein bisschen ein Tropfen seis aus ihrem Auge der fiele dann in seinen Nacken so läge er auf ihrer Brust und würde pendeln in ihr diese See. Zu viel schon wieder zu viel ohne Lächeln er fraß sie im Traum verdarb sich das Maul das durstig und schweigt wie sie und durchs Herzgebäude hallt. |
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© sascha preiß 2003
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